Mein Weg mit den Engeln PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nike   
Samstag, 11. Oktober 2008 um 21:57

Dieser Artikel befasst sich mit meinem Weg zu den Engeln.
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Mein Weg mit den Engeln zu den Engeln….

Mit diesen Zeilen weiß ich eigentlich noch gar nicht, was ich bewirken will, denn mir selbst ist noch nicht bewusst, was genau auf mich zukommen wird. Dennoch habe ich das Gefühl, ich solle nun hier sitzen und teilhaben lassen an dem, was derzeitig mit mir und um mich herum geschieht.

Ich beginne mal ein wenig in der Vergangenheit, denn ich bin überzeugt davon, dass diese ausschlaggebend für die Gegenwart ist.


Zunächst aus der fernen Vergangenheit:


Ich bin 1970 in einem kleinen Örtchen geboren, meine Eltern sollten mich wohl bekommen, denn geplant war ich sicherlich nicht *g*

Die väterliche Seite war und ist bis heute sehr naturverbunden, die mütterliche Seite ist eher im städtischen zu finden.

Ich wuchs viel bei meiner Oma und meinem Opa auf dem Land auf, denn meine Eltern waren beide arbeiten. Persönlich fand ich das genial, denn was gibt es schöneres, als als Kind auf Bäume zu klettern, auf Schweinen zu reiten oder aber bei der Geburt eines Kälbchens dabei zu sein.


Als ich ca. 10 Jahre alt war, trennten sich meine Eltern. Zunächst eine schmerzvolle Erfahrung.


Mit 11 und 13 wurde ich an den Knien operiert und hatte in Folge dessen für insgesamt 4 Jahre das „Vergnügen“ mich mit Gehhilfen und Blicken von Außen auseinander zu setzen.


Mit 17 lernte ich meinen zukünftigen Ehemann kennen.


Als ich 23 war, gebahr ich unsere Tochter, 10 Jahre später unseren Sohn.


Im Alter von 34 trennte ich mich dann von meinem Mann. Kurz darauf lernte ich meinen Restlebensmann kennen und lieben.


Warum ich dies alles erzähle? Nunja, ich denke in dem folgenden Wochen werde ich noch zu einigen Erkenntnissen gelangen, die mir noch deutlicher machen werden, warum gerade DAS mein Leben ist und wozu ich wiedergeboren wurde.


Nun zu meiner nahen Vergangenheit, die mich ehrlich gesagt gerade überrollt.


Schon immer wusste ich, dass ich Fähigkeiten in mir trage, welche dem „normalen“ nicht entsprechen.


Als Kind lief ich z.B. mit einer „Wünschelrute“ durch Opas Garten und zeigte ihm, wo sich Wasseradern befinden würden. (er hatte es mir beigebracht) Oder aber ich pendelte im Verwandten und Bekanntenkreis aus, wer in welcher Reihenfolge wie viele Kinder bekommen würde (das habe ich von Oma gezeigt bekommen)


Je älter ich wurde, umso mehr häuften sich diese nicht erklärbaren Situationen in meinem Leben.


Als mein Vater im sterben lag, erhielt ich einen kalten Schauer, eine Unruhe und das nicht zu unterdrückende Gefühl, ich müsse ihn genau heute, JETZT noch einmal besuchen. Das tat ich dann auch und es war gut so! Denn am nächsten Tag, früh morgens, war er verstorben.


Ebenso erging es mir mit meiner Oma und meinem Opa.


Nunja, es gab schon einige solcher Situationen. Und aber auch andere.


Mein Mann nahm diese Dinge zwar wahr, belächelte sie aber eher. Wobei ich schon sagen muss, das WENN ich ihn darauf aufmerksam machte, er meinen Anforderungen auch Folge leistet. (langsamer fahren auf der Autobahn z.B) Dennoch……. er war eher hinderlich für diese Entwicklung.



Wie gesagt, nach der Trennung von meinem Mann, der mir einfach zu realistisch, zu bodenständig und zu lieblos war, lernte ich meinen Restlebensmann kennen.


Ähnlich wie ich nimmt er die Welt anders wahr und mir wurde bald klar, dass wir uns gegenseitig dabei unterstützen und ergänzen würden.


Nun kam es so, dass wir auf der Findung unseres Lebensweges uns die Karten haben legen lassen. Mal er, mal ich…..


Mir wurde in dieser Zeit immer bewusster, dass der Spirituelle auch mein Bereich sein muss. Fraglich aber……. WO genau?


Das sollte mir ziemlich bald bewusst werden, denn eines Abends, als mein RLM und ich uns unterhielten, erzählte er, dass seine Kartenlegerin ihm sagte, sie habe seine Herzensdame als sehr spirituell gesehen.


*stutz* die meint wohl echt mich? Na toll…… wieso kann sie das sehen und ich weiß noch nicht mal wo ich hingehöre?

Der Gedanke beschäftigte mich eine Weile und ich stöberte im Internet nach einigen Kartenlegern. Eben bei dieser Frau wirkte die Seite, die sie erstellt hatte fast anziehungsmässig. Ich las…… und las…. Fand einen Link, der auf eine Wiedergeburt hindeutete, klappte den Link wieder zu, ohne ihn gelesen zu haben.


Abends dann überfuhr mich wieder das Gefühl, ich müsse diese Seite doch noch mal genauer ansehen. Ich las endlich doch diese Geschichte.

An dieser Stelle sollte ich erwähnen, dass ich jeden Tag zwei Weisheiten aufschreibe, welche das Leben so für mich bereit hält. Und bislang war ich fest davon überzeugt, dass diese Weisheiten nur, aber auch wirklich NUR meinem Köpfchen entsprungen sind.


Mir stockte der Atem, als ich eine dieser Weisheiten genau dort wieder las. Kleine Tränchen überkamen mich, mir wurde heiß und kalt zugleich, ich las zu Ende und sammelte mich wieder.


Nun war mir klar, diese Frau wollte auch ich anrufen. Wenn nicht sie, wer sollte mir dann Auskunft erteilen können, wo ich mich spirituell gerade befinde.


Gesagt getan. Am nächsten Tag rief ich sie an.

Sie erzählte mir, ich wäre sehr spirituell veranlagt, eigentlich wüsste sie gar nicht, warum ich überhaupt bei ihr anrufen würde, denn auf sämtliche Fragen hätte ich selbst eine Antwort.


Sie sei davon überzeugt, dass ich in Zukunft soweit sein werde, negative Energien aufzulösen, Menschen zu heilen und verirrte Seelen in das Licht zu führen. Dabei erwähnte sie, dass das alles so mitnehmend für sie sei, dass sie selber eine Gänsehaut haben würde. Tja, wohl nicht nur sie, denn auch in mir ging es heiß und kalt durch.


Ich hätte Engel bei mir, welche mich führen würden und sie wäre überwältigt von der Aussage der Karten und dem, was sie sehen würde. Ich solle mich leiten lassen, die Engel würden es gut mit mir meinen.


Sie wünschte mir noch viel Licht, Liebe und gute Energien, gab mir noch einen Engel-Buchtip und wir verabschiedeten uns.

So! Nun hab ich eine Erkenntnis, nicht wahr?

NEIN, habe ich nicht. Nicht wirklich zumindest. Na logisch war mir schon immer klar, dass meine Intuition nicht von der Hand zu weisen ist. Aber ICH? ICH sollte nun von Engeln begleitet sein? ICH solle zukünftig Botschaften erhalten? ICH sollte als Medium dienen? ICH soll heilen? Und das alles ohne Ausbildung? Ohne Studium? Na, die hatte gut reden…..


Ich grübelte und ging in mich, grübelte weiter.

Eigentlich fühlte ich mich überfordert für den Moment. Obgleich ich wusste…..


MEINE Kartenlegerin, die ich als MEINE auserwählt hatte. Die sollte nun als nächstes daran glauben. Gerade passend klingelten in meiner Mailbox Gratisminuten. Ein Zufall? Nein, Zufälle gibt es für mich schon lange nicht mehr. Es war eher ein Hinweis!


2 Tage lang überkamen mich kalte Schauer. Keine, die mir Angst machten. Eher solche, die einen warmen Eindruck hinterlassen haben. Komisch? Ja, fand ich auch. Aber was sollte ich machen? Sie waren einfach da.


Ich griff zum Telefon, wählte die Nummer meiner Lieblingskartenlegerin und wartete gespannt auf den Freiton.


Sie meldete sich wie immer, freute sich, mich mal wieder zu hören. Ich redete nicht lang drum herum, sondern stellte direkt die Frage nach meiner Spiritualität.


VOR ZWEI BIS DREI TAGEN HATTEST DU ENGELKONTAKT! War ihre Aussage.


*uff*

Hatte ich? Na, wo denn? Hier war keiner, ich hatte keinen gehört, nix gesehen. Die kann Sachen sagen, dachte ich noch so bei mir und fragte sie, woran ich es denn hätte erkennen können.


Sie sagte mir, ich solle mal in mich hineinhorchen, es gab sicherlich eine Situation, die entweder mit ganz viel Wärme und aber auch Kälte zu tun hatte.


Sofort erinnerte ich mich an die Seite der anderen Kartenlegerin. Die mit der Wiedergeburt, mit „meinem“ weisen Spruch! Dort war die Rede von 11 Engeln. Und auch dort bekam ich das Gefühl des kalten Schauers und des warm ummantelt sein das erste Mal.


Meine Beraterin erklärte mir, dass sich nun einiges für mich ändern würde. Ich solle mich nicht wundern, wenn mich plötzlich Tränen überkommen würden, wenn ich eine Leere oder eine Erfüllung spüren würde. Ebenfalls sagte sie mir, dass Raphael bei mir sei mit einem kleinen Lernengel. Süßer Gedanke *g* Den Lernengel nannte sie Mickey. Es wäre in Zukunft bei mir wohl an der Tagesordnung, dass ich Sachen an einem anderen Ort finden würde, wo ich meinte sie deponiert zu haben. Auch über Ohrensausen solle ich mich nicht wundern. Und die kalten Schauer wären eine Vorbereitung für mich für die geistige Welt. Ich wäre nun soweit, dass man mich vorbereitet, ein langer, nicht immer schöner Prozess, aber ich solle keine Angst haben, denn wenn ich dafür nicht geschaffen wäre, hätte man mich nicht ausgewählt. Ebenso stünde mir jederzeit die Möglichkeit frei, mit den Engeln zu sprechen und mir eine kleine Auszeit zu nehmen. Sollte mir das alles also mal zuviel werden, würden Gedanken in die Engelwelt reichen und man würde mir die angemessene Pause gönnen.


GUT! Dann nehme ich das alles mal so als gegeben hin und irgendwie freue ich mich auch, denn mir wird bewusst, dass ich wahrscheinlich (so ganz kann ich es für mich ja noch nicht glauben) irgendwann mit dieser Gabe wirklich Menschen helfen kann…..



So, nun komme ich mal beim heute an:

Drei Tage kalter Schauer, tiefen Gedanken an die Engelwelt sind vergangen.

Mich überkommt das dringende Gefühl, ich müsse meinen Balkon säubern. Nicht, dass der Eindruck entsteht, er wäre verkommen, aber……… heute sollte er besonders sauber sein. Während ich fast akribisch auf dem Boden kniee und schrubbe, überfallen mich tausend Gedanken.

Warum mache ich den Balkon so sauber?

JETZT weiß ich,

warum ich als Kind eine Zeit mit Gehilfen und Blicken leben musste. Ich sollte Verständnis leben können, für diejenigen, die es heute tun müssen.

Warum habe ich mit meinem Mann gelebt, von dem ich mich nicht wirklich geliebt fühlte?

Weil ich die Stärke aufbringen sollte, mich von ihm zu trennen, aus der Trennung zu lernen und die wahre Liebe, die allumfassende auch zu schätzen wissen.

Warum wuchs ich viel bei Oma und Opa auf?

Weil ich der Natur verbunden sein sollte und diese lernen sollte zu achten.

Warum haben sich meine Eltern getrennt?

Weil ich lernen sollte, mein ich zu prägen und mich in diese Situation einzufinden.

Warum lernte ich meinen Restlebensmann kennen?

Weil wir uns gegenseitig die Liebe geben können, die rein und unbelastet ist und die uns auf unserem Weg weiterbringen wird.


Ich weiß nicht, wie lange ich den Balkon geschrubbt habe, aber irgendwann überkam mich das Gefühl, ich müsse mich hinsetzen und meinen Weg hier aufschreiben, damit jeder die Möglichkeit hat, jene Gefühle nachzuempfinden, die vielleicht aufkommen. Eine Angst zu nehmen, die man nicht empfinden braucht, einen aber plötzlich überkommt.


Ich werde nun regelmäßig meine Gedanken und Gefühle hier niederschreiben, denn ich bin überzeugt davon, dass wenn man vorher weiß, was einen erwartet, nimmt es eine Menge Angst und man ist in der Lage, sich wieder zu finden.


Dieses Gefühl des hin- und hergerissen seins, kostet Energien. Ich fühle mich maulfaul und müde.


Ich zweifle im Moment alles an. Hinterfrage mich ständig selbst. Sehe ich die Natur tatsächlich kräftiger als die Jahre zuvor, oder bilde ich mir das ein?


Fühle ich mich tatsächlich innerlich gewärmt und überkommen mich tatsächlich immer noch die kalten Schauer? Beginnend vom Rückenmark bis hin in die Oberschenkel? Oder ist es vielleicht nur die Erkältung, die ich derzeitig in mir trage?


Irgendwo habe ich gelesen, das man Channeln mit Vorsicht genießen muss, denn es gibt auch die dunkle Welt……..

Und was ist, wenn mich gerade die dunkle Welt leitet?


Wie nah ist man am Wahnsinn, wenn man sich seinen Gedanken hingibt?


Sonntag, 2006-06-04

So, gestern Abend wurde mir alles zu bunt. Die ständig kreisenden Gedanken darum, ob ich nun spinne, ob DAS wirklich mein Weg ist. Dann wieder, dass ich weiß, dass immer alles so kommt, wie es kommen muss. Das genau das mein Weg ist.

Bevor ich schlafen ging, zündete ich mir eine Kerze an, schloss die Augen und teilte der geistigen Welt mit, dass ich eine Pause brauche. Dass ich eine Nacht wieder schlafen möchte ohne Gedanken, ohne Bilder, ohne Schauer.


UND?

Es ging! Ich habe geschlafen wie ein kleines Kind. Fühle mich heute wesentlich besser und werde mir das Wochenende komplett „frei“ nehmen.


Ich will zurück zu meinen positiven Grundgedanken. Mir keine Sorgen mehr machen, ob das alles nun so richtig ist.

Dennoch werde ich wie jeden Tag eine Karte der Engel ziehen, schauen was sie mir zu sagen haben, aber ICH werde entscheiden, ob ich den Weg jetzt mit gehe oder erst in ein paar Tagen.


Montag, 2006-06-05

Komischer tag heute. Ich hatte mir so einiges vorgenommen für heute. Was habe ich davon geschafft? Nix. Irgendwie bin ich leer. Funktioniere heute eigentlich nur. Und da eh nichts gescheites passiert ist, habe ich ein Entspannungsbad genommen. Ganz in Ruhe. Zu mir gefunden. Zu meinen guten Gedanken.

Positives Denken ist eine meiner Grundeigenschaften. Ebenso lache ich leidenschaftlich gerne. Und heute habe ich mir gedacht, kein Engel, auch nicht ein einziger soll einen Grund haben zu weinen. Ich verschenkte daher gedanklich ein Lächeln.

Gehört, gesehen oder gespürt habe ich auch heute nichts. Zumindest glaube ich das. Oder sollten meine Gedanken vielleicht die Eingebungen sein? Hm……. Vielleicht werde ich es irgendwann wissen…


Ein Gratisgespräch konnte ich mir heute noch sichern. Ich sprach mit einer Hellseherin. Diese meinte, in einem halben Jahr wäre ich dort, wo man mich hinführen wolle. Es sei mein Weg, den ich auch sicher gehen würde. Sie sähe mich in der heilenden, helfenden Position und das wäre meine Berufung. Ich würde in Zukunft viel lesen, mir Wissen aneignen und auf die Engel hören. Natürlich sagte sie noch einiges mehr, doch im Moment habe ich nicht das Gefühl, dass es wichtig wäre.


Hm…. Komisch….. alle sehen mich dort und ich habe keine Ahnung, wie ich da hinkommen soll…..


Hallo???? Ihr da oben??? Ein Hinweis für mich? Ein klitzekleiner Wink vielleicht?


Wie jeden Abend werde ich gleich meine Engelkarte ziehen. Gucken, was mir die geistige Welt heute zu sagen hat.


Ein wenig unheimlich ist mir schon, dass die letzten Tage immer genau die passende Karte für meine Situation dabei war. War ich nervös, wurde ich durch die Karten beruhigt. War ich entspannt, zeigte sich ein neuer Weg…


Bin gespannt, was mir die Karte heute sagen will….


So, eigentlich lag ich schon im Bett, aber ich muss dringend loswerden, was gerade geschehen ist.


Ich liege also so da, versuche noch mal den Tag Revue passieren zu lassen, denke darüber nach, was die Wahrsagerin mir so alles mitgeteilt hat. Sie sagte z.B. auch, dass meine Fähigkeiten einen Schub hatten, als ich 7 Jahre alt war. Während ich also darüber grübele, was so passiert ist, als ich 7 war…….. erscheint vor meinen geschlossenen Augen, das Bild meines Opas. Dieser ist verstorben, als ich in dem Alter war. Er steht vor mir, malt in die Luft ein Herz, welches anfängt sich rot zu färben. Als es komplett farblich ist, stupst er es in der Mitte an und es fängt an, sanft zu „pochen“. Währenddessen erscheint das Bild meiner noch lebenden Oma, seiner Frau. Ich fühle, wie er mir sagt, sie solle keine Angst haben, er sei stolz auf sie und er würde sie lieben. Liebevoll würde er sie in Empfang nehmen, wenn es soweit ist…….. mich überkommen Tränen der Rührung….. nein, keine Trauer, einfach liebevolle, rührende Tränen. Ebenfalls merke ich, wie dort, wo ich die letzten Tage die kalten Schauer hatte, mich eine wohlige Wärme umhüllt. Ich bin ganz ruhig.

Gedanklich zwinkere ich meinem Opa zu und sage ihm, dass ich es Oma weitergeben werde. Sie braucht keine Angst haben, sie hat keine Fehler gemacht, er hat sehr wohl gesehen, dass sie ihr Leben lang schwer gearbeitet hat um sein Lebenswerk zu vervollständigen.


Mein Opa zwinkert mir zu, ich muss lächeln. Ich zwinkere ihm zurück und (ich weiß nicht, welche Arroganz mich da geritten hat) sage ihm, er könne in Frieden gehen, ich gebe die Gedanken weiter…….


Langsam öffne ich meine Augen, versuche mir klar zu machen, was da gerade geschehen ist….



Da entfleucht mir eine klitzekleiner und ich bestehe drauf, wirklich ein klitzekleiner Pups. Was mache ich? Ich kichere in mich hinein und: entschuldige mich bei meinen Engelchen *g*

Jaja, nun ist ´s soweit denke ich noch bei mir, drehe mich um und versuche erneut einzuschlafen.



Meine Augen sind geschlossen, da sehe ich rechts außen einen Lichtpunkt. Langsam wandert dieser in meinen Hauptblickpunkt, wird immer heller, blendet mich. Kurz bevor ich versucht bin, dieses Bild wegzuwischen, entschwindet dieser Lichtpunkt mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit, fast explosionsartig nach oben hinweg. Mich überkommt ein zufriedenes Gefühl…….. komisch….



Was ist passiert? Wollte wirklich mein Opa meiner Oma noch etwas mitteilen? Habe ich ihm geholfen, sich aus der Zwischenwelt zu befreien? Ich würde es mir wünschen, doch gleichfalls habe ich nun Angst, dass morgen das Telefon geht und mir jemand die Nachricht vom Tode meiner Oma überbringt.



Nicht, dass der Tod an sich mich ängstigt, es ist wohl eher dass Gefühl irgendwie daran beteiligt zu sein. Andererseits…. Wenn, dann habe ich ihr zumindest noch die lieben Gedanken geschickt und der Tod lässt sich nicht aufhalten…….



Mittwoch, den 07.06.06



Die letzten beiden Tage habe ich mir nur wenige Gedanken gemacht. Habe nur wenige Gedanken zugelassen. Ich wollte das Erlebte erstmal verarbeiten, bevor ich mich auf neue Wege begeben kann.



Auch heute Abend werde ich wieder eine Engelkarte ziehen und gespannt sein, ob sie zum heutigen Tag passt und was sie mir zu sagen hat…..



Und ich bin froh, dass das Telefon nicht klingelte……..



Freitag, 9. Juni 2006

Gestern nun habe ich mal wieder (so langsam reicht es echt*g*) bei einer Kartenlegerin angerufen. Diesmal wieder eine andere. Warum ich das tue? So langsam weiß ich es selbst nicht mehr. Vielleicht weil ich immer noch darauf warte, dass mir mal jemand sagt, dass ich spinne?



Hm.. ich denke, ich muss noch weiter warten, denn auch diese Kartenlegerin sagte mir: herzlich willkommen Kollegin! *stutz* Kollegin? ICH? Ich kann doch noch gar nix, weiß doch gar nicht, wo ich hin gehöre……

Sie sagte mir ebenfalls, ich stünde im Engelkontakt und ich müsste in den letzten Tagen eine Begegnung mit einem älteren, liebevollen Mann gehabt haben, dem ich sehr geholfen habe und den ich in eine andere Welt entlassen habe…… *weia*

Ich erzählte ihr von dem Abend mit meinem Opa, ich habe sie förmlich schmunzeln sehen und sie sagte mir, stelle dich darauf ein, dass wird nun öfter geschehen. Du bist dazu berufen, Seelen ins Licht zu führen.

Aber auch hier auf dieser realen Ebene hast du eine Aufgabe und das weißt du auch, sagte sie weiter. Meine Berufung sei es, Menschen zu helfen und zu heilen….



Da war es nun schon wieder!

Kann das alles noch angehen?



Natürlich hat sie mir noch einiges andere verraten, aber das erzähle ich nur meinem Herzensmann *zwinker*



Wie jeden Abend zog ich meine Engelkarte, diese sagte mir nun, ich sei bereit für die neuen Wege aber ich sollte mich zusätzlich noch mal überprüfen…..



Hab ich gemacht! Ich bin bereit!

Glaube ich……

Aber wozu eigentlich???

Mittlerweile bin ich mir sicher, die Engel werden es mir verraten, wenn es soweit ist. Denn alles geschieht zur passenden Zeit……





Sonntag, 11. Juni 2006

Heute ist mein Kinderfreier Tag. Beide sind beim Papa und ich habe mir fest vorgenommen, diesen Tag zu genießen. Die Ruhe für mich zu nutzen und stets daran zu denken, nichts zu tun, zumindest nichts, auf das ich nicht wirklich ausgeprägte Lust habe.



Also koche ich mir einen Kaffee, schnappe mir mein Heilsteinbuch und das Engelorakel. Nachdem ich einen Engel für den heutigen Tag gezogen und gelesen habe, was er mir zu sagen hat, denke ich, es ist der richtige Zeitpunkt mir die Heilsteine ein wenig anzuschauen.



Ich stoße auf eine Seite in der erklärt wird, dass man auspendeln kann, in welchem Chakra man ein Defizit hat. Hey! Pendeln? Könnt ich ja mal probieren, hab doch meine Einhandrute hier liegen.



Also, den Tisch im Wohnzimmer nett hergerichtet, Kerzen an, einen Räucherkegel angezündet und ich lese dort, bei der Schrift zum Pendel nach, wie das genau vorzugehen hat.



Nachdem ich zuerst meine Aura ausgependelt habe,(Diese Seite kam halt zuerst in der Erklärung) dort kein Defizit zu finden ist, mache ich gleiches noch mit dem Chakra.. Das dort aufgespürte Defizit gleiche ich durch pendeln aus (genau, wie es beschrieben ist) und überprüfe das Ergebnis noch mal.



Nun bin ich wieder auf das Optimum ummantelt :-)



Zeit, mich eine Stunde hinzulegen, denke ich mir und verschwinde in mein Bett. Mit einem wohligen, ruhigen Gefühl schlafe ich ein. Nach einigen wirren Träumen, die ich zumindest NOCH nicht deuten kann, habe ich das Gefühl wach zu werden…. Ich höre Schritte im Schlafzimmer…..

Ich versuche, die Augen zu öffnen, doch es gelingt mir nicht. Ich denke noch so bei mir, ok….. wenn ich das hören soll, dann lasse ich es zu.

Die Schritte wandern vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer. Ich lausche angespannt und höre meine Tochter dort schimpfen. Leider kann ich nicht genau verstehen, was sie zu schimpfen hat, oder mit wem….

Erneut versuche ich, meine Augen zu öffnen. Aber auch diesmal schaffe ich es nicht. Wieder höre ich die Schritte an meinem Bett. Habe das Gefühl, mich schaut jemand an, und kommt mir näher. Ich bin aber nicht in der Lage, mich umzudrehen, geschweige denn, etwas zu sagen oder jetzt die Augen zu öffnen. Die Schritte entfernen sich wieder und gehen um mein Bett herum…. Es ist ein unerklärliches Gefühl, wenn man denkt, es ist jemand im Schlafzimmer und man kann sich nicht dagegen wehren.

Ein eiskalter Schauer……. Nein, eher ein kleines Elektrizitätswerk durchfährt meinen kompletten Körper.



Nachdem ein warmes Gefühl Einzug hält, bin ich endlich in der Lage meine Augen zu öffnen.



Ich stehe auf, gehe ins Wohnzimmer, denn es könnte ja sein, dass meine Tochter eher nach Hause gekommen ist……

Aber das Wohnzimmer ist genauso leer, wie auch der Rest der Wohnung…



Hm….. was sollte mir das nun sagen?





Dienstag, 13. Juni 2006



Seit Sonntag mache ich mir die ganze Zeit Gedanken, was nun tatsächlich passiert ist und was mir damit gesagt werden sollte. Was wäre da einfacher, wie meine Lieblingsberaterin anzurufen und nachzufragen. Also…… Nummer gewählt und gespannt gewartet.



Tja, sagte sie, ich habe dir doch gesagt, du wirst auf etwas vorbereitet. Es scheint so, als solle das schnell gehen, denn eigentlich geht so etwas nicht so zügig voran.



Ich muss nachfragen, denn so ganz ist mir die Aussage noch nicht klar. Was genau ist geschehen?



Du bist aus Deinem Körper gegangen und die Schritte, die du gehört hast, waren deine eigenen. Hättest du in dem Moment, wie du eigentlich wolltest die Augen öffnen können, wärest du in einen Schockzustand gefallen. In dem Moment, wo du das Gefühl hattest ein Elektrizitätswerk wäre in Dir, bist du in Deinen Körper zurückgekehrt…



Hm…… nunja, die Vorstellung hat ja was, denke ich so bei mir. Und die Schritte kamen ja auch wieder zu mir zurück, bevor ich dieses komische Gefühl hatte……



Kurz denke ich verblüfft darüber nach: Ach? ICH kann so was? Das hab ich doch schon öfter in irgendwelchen Filmen gesehen….. fand ich immer interessant…..



Nun denn, es wird wohl so sein. Zumindest nehme ich es jetzt so hin und warte, was als nächstes passiert.



Angst? Nein, Angst habe ich nicht, denn jedes Mal hält ein Gefühl des Wohlseins inne, das mir vermittelt, dass man es nur gut mit mir meint und man mich unterstützen möchte einen Weg zu gehen, der für mich bestimmt ist und den ich auch schaffe zu gehen.



Ts, wäre doch gelacht, wenn die Engel mich unterschätzen würden, oder?? *zwinker*



Meine Beraterin meinte dann noch, ich solle mich nicht wundern, wenn ich demnächst mein Einkaufen oder einfach so unvermittelt Bilder vor meinem geistigen Auge sehen würde, die z.B. Bekannte, Freunde oder Verwandte betreffen. Das wäre dann ein Signal für mich, diese Botschaft an die jeweiligen Personen weiter zu geben.



Hm…… ich kann verraten, ich bin echt gespannt auf meine Zukunft und hoffe, dass ich mit diesen mir zugedachten Fähigkeiten wirklich Menschen helfen kann.



Achso, ich wollte auch noch erzählen, dass ich mir doch diese Einhandrute gekauft habe. Nun habe ich ein wenig in dem Buch gelesen, was dazu gehört. Mich selbst hatte ich dann schon mal ausgependelt. Aber als Versuchsobjekt sollten dann noch meine Freundin und meine Cousine herhalten. Jaja, ein wenig komisch geguckt haben sie schon, aber dennoch war ihr Interesse größer, wie die Möglichkeit, mich als etwas abgedreht zu sehen *hihi*



Nun bin ich gespannt, ob die Aussagen, die ich durch die Rute vermittelt bekommen habe auch zutreffend sind. Ich werde es erfahren, dass haben die beiden mir zugesichert :-)







Mittwoch, 14. Juni 2006



Gestern Abend habe ich noch lange Zeit mit meinem Herzensmann telefoniert. Es ist ein tolles Gefühl ernst genommen zu werden, was diesen Bereich angeht und Unterstützung zu finden. Gleichzeit auch zu wissen, dass der gerade mir wichtigste Mensch neben meinen Kindern, ein Auge auf mich hat und Interesse zeigt.



Nach dem Telefonat schlief ich schnell ein, allerdings war der Schlaf sehr unruhig.



Neben meinem Bett lag, wie immer, mein Handy. Der Akku war fast leer. Somit „meldete“ sich das Ding ein paar Mal. Allerdings komischer Weise diesmal tonlos……



Auf einmal überkamen mich eine Art Schallwellen, leicht beginnend, immer stärker werdend und ich „hörte“ aus Richtung meines Handys eine Kinderstimme….. nicht klar zu deuten und auch nicht verständlich, was genau gesagt wurde. Aber es war das Gefühl, dass ein Kind mir etwas zu sagen hat und das fühlte sich nicht positiv für das Kind, eher hektisch an. Die Schallwellen wurden immer heftiger, fast unerträglich. Gedanklich nahm ich alle Kraft zusammen und stammelte ein stooooooop….. Die Wellen nahmen ab, ich hatte kurz Gelegenheit, mich zu sammeln und dann kamen sie aber schon wieder…. Erneut wollte ich dem Einhalt gebieten, doch es ging nicht. Die Stimme verstummte, die Schallwellen wurden noch heftiger, bis sie in meinem Ohr eine Art Endpunkt erreicht hatten. Es war…… wie….. ich kann es kaum erklären….. wie ein wuuuuuuuuuuuuuusch…….. PLÖFF! Die Entladung hatte statt gefunden und direkt danach wurde mir wieder wohlig warm….



An diese undefinierbaren Gefühle, die man in solchen Phasen empfindet muss man sich erst gewöhnen. Es ist eine Mischung aus Beklemmung, Unwissenheit, Angst und dennoch im Grundgefühl etwas positives…..



Tja Engelchen, ein wenig Arbeit werdet ihr schon noch mit mir haben ;-) Aber irgendwann werde ich sicherlich den Sinn darin erkennen, warum das grad alles so schnell gehen soll……







Samstag, 17. Juni 2006



Nachdem ich die letzten Nächte ruhig und erlebnislos geschlafen habe, ist heute der Tag, an dem ich meine Aufgabe erfüllen möchte. Meine Mutter holt meine Oma heute Nachmittag wieder ab, wie sie es regelmäßig tut, seit sie in diesem betreuten wohnen lebt. Ich erwähnte ja bereits, sie hat Alzheimer und ist dir Frau meines verstorbenen Opas.



Ich habe mit meiner Mutter abgesprochen, dass ich Oma bei ihr abholen werde und mit ihr spazieren gehen möchte um ihr die Botschaft von Opa zu überbringen.



Meine Mutter allerdings hat die noch viel bessere Idee, dass ich mit meiner Oma vielleicht zum Grab von Opa gehen soll um dort einen Zugang zu ihr zu finden. Sie bringt mir Oma sogar noch und dazu einen großen Strauß mit roten Rosen.



Allein, wie ich diesen in die Hand nehme, spüre ich, dass Tränen in mir aufsteigen, doch noch kann ich sie zurück halten….



Ich setze also Oma in mein Auto und fahre fast wortlos mit ihr zum Friedhof, denn eine Antwort erhalte ich von ihr nur auf ganz wenige Fragen.



Dort angekommen, steigen wir aus und ich führe Oma den Weg entlang zum Grab meines Opas. Erstaunlich schnell sind ihre Schritte diesmal und sie findet den Weg dorthin fast von alleine….. oder wurden wir geführt? Denn auch ich war schon jahrelang…. Fast jahrzehntelang nicht mehr an diesem Grab, dennoch finden wir sofort hin……



Wir halten einen Moment inne, ich suche hinter dem Grabstein nach einer Vase für den wundervollen Blumenstrauß, wieder überkommt mich das Gefühl der Tränen, doch auch jetzt kann ich sie noch nicht fließen lassen. Ich sage meiner Oma, sie solle kurz auf mich warten, ich würde schnell frisches Wasser holen. Ich beeile mich natürlich, denn lange möchte ich sie dort nicht alleine stehen lassen.



Wie ich wieder zurückkomme, frage ich sie, ob sie die Blumen vielleicht in die Vase stellen möchte und sie möchte! Ich bekam tatsächlich eine Antwort!



Natürlich habe ich ihr dabei geholfen, denn alleine wäre das nicht mehr möglich gewesen. Sie schaut mich fordernd an und ich nehme die Vase, frage sie, wo genau ich sie hinstellen soll. Und wieder bekomme ich eine Antwort: In die Mitte! Genau dort!



Die Vase positioniere ich genau dort, wo der Fingerzeig meiner Oma hindeutet und ich gehe wieder zu ihr. Nehme sie in den Arm und merke, wie ich nun meine Tränen nicht mehr zurück halten kann.



Ich erzähle ihr, dass Opa mich im Traum besucht hat und dass er mir gesagt hat, ich solle ihr ausrichten, dass er stolz auf sie ist. Das sie alles in ihrem Leben genau richtig gemacht hat. Meine Oma blickt fast starr auf das Grab und nickt nur.



Auf Grund meiner Tränen kann ich im Moment nichts weiter sagen, ich nehme meine Oma liebvoll in den Arm, streichle ihren Kopf. Nachdem ich kurz Luft geholt habe, erkläre ich ihr weiter, dass Opa gesagt hat, sie bräuchte keine Angst haben, wenn es soweit wäre, würde er sie liebevoll in Empfang nehmen. Wieder nickt sie und ich kann sie sanft lächeln sehen….



Meine Tränen laufen langsam über die Wangen, doch ich fühle mich überhaupt nicht traurig. Ich fühle mich…… hm….. ich fühle mich gut, denn ich habe…… eigentlich weiß ich gar nicht, was ich habe, aber so wie ich es gemacht habe, war es richtig. Das fühle ich ganz deutlich…..



Oma möchte gehen, sie wendet sich ab. Wir fahren dann zu meiner Mutter und trinken dort Kaffee. Es ist ein ruhiger Nachmittag, wobei ich mich recht energielos fühle. Dennoch aber zufrieden…..





Es war allerdings eine komische Verabschiedung, eine, bei der man nicht weiß, ob man sich wieder sieht………





Ich schaue zu Hause meine Mailfächer durch und was finde ich? Freiminuten, gleich 7. Bei einem Berater, den ich noch nie angerufen habe, den ich nicht kenne. OK, ich sehe es als Hinweis für mich und rufe ihn an.



Da mir bislang alle Berater gesagt haben, irgendwer würde mich im Fortschritt behindern, frage ich konkret danach, WER das ist. Mit seiner Hilfe kommen wir auf eine weibliche Person. Ich werde gucken, wie es sich verhält, wenn ich mich von ihr wieder weiter fern halte.



Er sagt mir, dass ich umgeben bin von Engeln und geistigen Schützern. Er spüre förmlich, wie Michael auf mich warten würde. Heute hätte ich meine Läuterung „bestanden“. Ich frage ihn, was das für mich heißt und er antwortet, dass ich auf die Probe gestellt wurde, wie weit ich die geistige Welt ernst nehme und wie weit ich bereit bin, dafür zu gehen.



*tsts* eine Prüfung für mich *grins* Und das von der eigenen Verwandtschaft ;0)



Wie ich dem Berater das genau so sage, fängt er an zu lachen und meint, wenn das jeder so locker sehen würde, wäre alles in Ordnung.



Zu dem Ereignis der Nacht, wo mich die Schallwellen überkamen sagte er, da wäre eine Botschaft für mich unterwegs gewesen. Aber die geistige Welt habe verstanden, dass ich noch nicht so weit gewesen wäre und hat das nach meinem Stopp beendet. Es wäre klar, dass das für mich ein unangenehmes Gefühl war, sogar bis hin zu körperlichen Schmerzen führen kann.



Weia, was der so alles weiß…..



Auch dieser Berater bestätigt mir, dass noch einiges auf mich wartet, dass ich stark genug bin, damit umzugehen und dass sich in der nächsten Zeit noch einiges ereignen wird…..



Kommt das Wort Berufung eigentlich von: rufen?????

Mir scheint es fast so……











Mittwoch, 28. Juni 2006

Es ist nun einige Zeit vergangen, in der nicht wirklich viel geschehen ist.

Nach wie vor ziehe ich jeden Abend meine Engelkarte, bin immer wieder verblüfft, wie passend sie für mich erscheint….



Wenn ich sage, es hat sich nicht viel verändert, dann soll das heißen, dass ich keine neuen einschneidenden Erfahrungen gemacht habe. Allerdings ist es mittlerweile so, dass ich jeden Abend ein wohliges Gefühl verspüre und ich mir bewusst bin, dass „meine“ Engel bei mir sind.



Mein Pendelset kommt auch immer öfter zum Einsatz. Wenn es um relevante Fragen geht, kann ich mich mittlerweile eigentlich darauf verlassen. Warum ich das so vorsichtig erwähne? Nunja, vielleicht oder sogar ganz sicher ist es so, dass ich noch mehr Vertrauen in mich und das Pendel bekommen muss. Aber ich gebe zu, es macht es mir wirklich leicht. Ich „spreche“ (nur gedanklich) mit ihm, wie mit einem Freund.



Und ich weiß, mein Pendel ist männlich! Warum? Ganz einfach, weil das bockig ist *lach*



Da habe ich doch letztlich die Frage gestellt, ob nun Portugal oder die Niederlande das Fußballspiel gewinnen und es hat mich veräppelt! Und danach??? Bekam ich keine, nicht eine Antwort mehr.



Gut, ich habe also verstanden, dass mein Pendel mich auch ein wenig erziehen möchte, denn Fragen zu „Wettspielen“ sollte ich wohl nicht stellen. Sollte niemand stellen!



Ok, für mich war es ein Spaß aus dem ich gelernt habe und ich bin überzeugt davon, dass das Spielerische genau der richtige Weg für mich ist.



Gestern nun habe ich bei meiner Kartenlegerin angerufen. Mein Geburtstagsgratisgeschenk. Soll heißen: wir hatten jede Menge kostenlose Zeit!



Nach einem ausführlichen Gespräch über mich, mein Umfeld und meine derzeitige Situation ging es natürlich auch um die Spiritualität. Sie sagte mir, dass ich derzeitig eine Menge Engel bei mir habe, die alle gucken, was der „newby“ so zu bieten hat, bzw. welchem Engel er wofür nutzen könnte.



Jaja, ICH ein Newby *grins* Und begutachtet werde ich auch *schmunzel*

Des Weiteren wäre es wohl so, dass ich darauf vorbereitet werden würde, hellhörig zu werden.

ICH? Hellhörig? Na, wenn ich das meiner Mutter erzähle, die mir immer gesagt hat, ich konnte nie gut hören ;0)( Aber die meinte wohl etwas anderes *g*)



Meine Engel würden mir derzeitig eine kleine Erholungspause gönnen, in der ich Energie tanken könne um mit meinen nächsten Fortschritten umgehen zu können.



Ich muss sagen, Engel sind wirklich vorsichtig. Sehr feinfühlig. Sie merken direkt, wenn man das Gefühl bekommt überfordert zu sein. Dann darf man sich wirklich eine Zeit erholen um dann frisch ans Werk zu gehen.



Sie und ich gemeinsam werden wissen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, an dem ich wieder ein Stückchen näher an sie heranrücken darf.



Mittwoch 12.07.06

So nun hatte ich eine lange Zeit Schreibpause. Geschehen ist für mich in der Zeit eine Menge.

Mein Pendel wird immer mehr meins und wir werden irgendwie Eins. Immer mehr bekomme ich ein Gefühl beim Pendel, Gefühle dafür, wonach ich fragen soll z.B.



Ich war in der Zwischenzeit bei meinem Restlebenspartner (dem ich an dieser Stelle mal einen liebevollen Kuss rüberpuste)



Da mein Sohn eigentlich seit seiner Geburt nicht wirklich durchschläft (er ist nun fast 3) kam ich auf die Idee mal das Zimmer auszupendeln. Mein Ergebnis war folgendes:

Das Bett steht an der falschen Stelle!

In dem Zimmer meines Sohnes gibt es drei Seelen, welche mit dem Zimmer verbunden sind. Genauer gesagt mit einer Stelle in dem Zimmer. Und die hat leider mein Sohn mit seinem Bett in Anspruch genommen.



Vielleicht erklärt mich wer für verrückt, aber warum sonst hat mein Sohn nachts immer gerufen: „lass mich in Ruhe! NEIN!“



Es handelt sich wohl um eine Familie. Meine Aufgabe wird es sein, diese Familie zu erlösen und ins Licht zu führen.



Kurzum, als ich wieder zu Hause war, habe ich das Zimmer umgestellt. Auch habe ich mit den Seelen gesprochen, dass ich noch nicht weiß, WIE ich sie erlöse, aber ich darum bitte, dass sie für diese Zwischenzeit meinen Sohn in Ruhe schlafen lassen mögen. Im Gegenzug hätte ich ihnen nun auch „ihren“ Platz im Zimmer gelassen.



Nunja, was soll ich sagen ? Mein Sohn schläft durch…..



Weiteres Erlebnis:

Mein Sohn stand auf dem Balkon auf einem Stuhl und bat mich, ihm dort hinunter zu helfen. Leicht schmunzelnd ob der Faulheit sagte ich ihm, dass er das sehrwohl alleine könne. Er behauptete, er könne das nicht, weil da ein Hund wäre.



Ahja, ein Hund auf unserem Balkon! Ich sollte vielleicht erwähnen, dass wir keinen Hund haben ;-) Dennoch ging ich los und befahl dem Hund meinem Sohn den Weg zu räumen.



Mein Sohn lächelte mich an, stieg vom Stuhl, schaute noch mal in die Richtung, in welche ich den Hund geschickt hatte und kam zu mir.



Gleiches wiederholte sich noch einmal.



Nun gut, da man sagt, kleine Kinder seien unbefangen und können Seelen sehen, bzw. hören, habe ich also auch meinen Balkon ausgependelt. Tatsächlich soll sich dort ein Hund befinden. Ein Hund auf der Suche nach etwas!?



Wie sollte es anders sein, ich rufe meine Kartenlegerin an, erzähle ihr das alles und sie bestätigt das tatsächlich so.



Sie und mein Partner geben mir Ratschläge mit auf den Weg, WIE ich diesen Hund und auch die Seelen aus dem Kinderzimmer ins Licht führen kann.



Am folgenden Tag dekoriere ich einen schönen Teller auf dem Balkon mit etwas Weihrauch (wächst gerade in meinem Blumenkasten) stelle noch ein Teelicht in die Mitte und lege ich mich also Abends in mein Bett. Gedanklich rufe ich diesen Hund zu mir, welcher sich auch neben mein Bett setzt. Ich sage ihm, dass er keine Angst haben braucht, denn das was er suchen würde, nämlich sein Herrchen, wäre schon im Licht und würde auf ihn warten.



Ich würde ihm nun den Weg zeigen und er könne sich auf mich verlassen, eine freudige Überraschung würde auf ihn warten.



Ich zeige dem Hund eine hell erleuchtete Straße, die gen Himmel führt. Der Hund begibt sich auf diese Straße und läuft langsam weiter. Am ende der Straße kann ich einen recht jungen, schlanken Mann erkennen. Als der Hund und er sich sehen, überkommt beide ein freudiges Gefühl, mich ebenfalls, und der Mann nimmt den Hund auf den Arm. Es ist ein tolles Bild, die beiden wieder vereinigt zu sehen…….



Danach drehe ich mich um und kann mit einem wohligen Gefühl einschlafen.





Auch habe ich viel bei und für meine Bekannten und Freunde gependelt. Vieles wurde direkt bestätigt (konnte mehr sehen, als einigen Recht *g*) Anderes wartet noch auf die Bestätigung. Aber ich bekomme ein immer besseres Gefühl dabei.



Ebenso eine „komische“ Begebenheit.

Ich sitze mit meinem Restlebensmann an einem Fluß und wir schauen uns die dortigen Steine an. Ich sage zu ihm: irgendwo wartet ein Stein auf mich, ich weiß nicht wo und ich weiß nicht ob ich ihn kaufe, auch nicht, wofür ich ihn wohl brauche, aber er wartet.



Nach einiger Zeit verlassen wir unser lauschiges Plätzchen, packen unsere Sachen zusammen und wollen heimwärts gehen.



Ich stocke und mein Blick richtet sich gen Boden. Dort liegt eine Versteinerung. Eine Art Halbreis. Ich hebe sie auf und zeige meinem Partner meinen Fund. Dieser ist begeistert und wir gehen nach Hause. Erst eine Weile später fällt mir meine Aussage wieder ein.



Ob das der Stein war, der gewartet hat? Ich weiß es nicht, aber das Gefühl ist weg…..

Aktualisiert ( Donnerstag, 21. Januar 2010 um 09:59 )
 

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